En la actualidad, el entrenamiento sólo es posible en alemán, ya que el examen final también se realiza exclusivamente en alemán.

Die Ausbildung für Kaufleute für Marketingkommunikation
– früher Werbekaufleute genannt– ist nur eine von vielen Möglichkeiten,
in der Werbebranche Fuß zu fassen.
„Wer sich für dieses Berufsfeld interessiert, sollte sich zunächst überlegen, ob ihn an der Werbung der künstlerische, der kaufmännische oder der technische Aspekt interessiert und ob für ihn eher eine Ausbildung oder ein Studium infrage kommt“, sagt Berufsberater Jörg Michael Wenzler von der Agentur für Arbeit in Esslingen.
Wer sich gerne kreativ betätigen möchte, für den könnte zum Beispiel eine
Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in
interessant sein, die in den Bereichen „Digital und Print“ sowie „Bild und Ton“ angeboten wird. Die Hochschulen bieten hier noch mehr Möglichkeiten. Neben verschiedenen Designstudiengängen wie Kommunikations- oder Produktdesign (mehr dazu erfährst du in der Studienreportage
„Studium für kreative Gestalter“), kann auch ein Studium an einer Filmhochschule oder mit dem Schwerpunkt Fotografie einen Einstieg in die Werbewelt eröffnen. Für die Hochschulbewerbung müssen Abiturienten meist erste Arbeitsproben oder praktische Erfahrungen vorweisen können. Neben staatlichen Hochschulen gibt es auch viele private Akademien mit entsprechenden Angeboten. „Hier sollte man sich im Vorfeld allerdings sehr genau informieren, wie hoch die Kosten sind, die da auf einen zukommen“, erklärt der Berufsberater.
Zudem sind nach wie vor nicht alle privaten Angebote staatlich zertifiziert, was oftmals einen erschwerten Berufseinstieg für Absolventen mit sich bringt.


„Es gibt nicht den einen Zugang“
Ein Einstieg im kaufmännischen Bereich kann etwa über ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Marketing, Medien oder Kommunikation erfolgen, aber auch eine Ausbildung, etwa zum Kaufmann oder zur Kauffrau für audiovisuelle Medien, wäre denkbar. „Nicht zuletzt werden auch Technikexperten wie Programmierer oder Medieninformatiker gebraucht, die in der Lage sind, die Ideen der Werber technisch umzusetzen“, erklärt der Berufsberater.
Generell gilt: „Es gibt nicht den einen Zugang zu diesem Berufsfeld, sondern viele verschiedene.
Manche Werbetexter haben auch ein klassisches geisteswissenschaftliches oder sozialwissenschaftliches Studienfach studiert.
Da diese Studiengänge nicht auf eine spezielle Tätigkeit vorbereiten, kommt es hier vor allem darauf an, schon im Laufe des Studiums entsprechende Grundsteine zu legen.
Zum Beispiel über Praktika oder die freie Mitarbeit in einer Werbeagentur.“ (Mehr zum Thema liest du in der Berufsreportage
„Familiäres Verhältnis am Arbeitsplatz“).
Nach dem Studium kann es insbesondere bei den großen und namhaften Agenturen von Vorteil sein, schon einen Fuß in der Tür zu haben und sich damit von Mitbewerbern abzuheben.
„Vollzeitjobs nach dem Studium sind zum Teil hart umkämpft. Außerdem lernt man die Branche schon vor dem Berufsstart kennen“, fügt Jörg Michael Wenzler an.
Die Verdienstmöglichkeiten in der Werbung gestalten sich sehr unterschiedlich und sind stark abhängig von Qualifizierung und Alter der Beschäftigten sowie von Unternehmensgröße und -standort. Ein Werbetexter verdient laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Mittel 4.675 Euro brutto monatlich.


Umkämpftes Arbeitsfeld
Welche Fähigkeiten man in der Werbung braucht, hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld ab. „Ob in einer Werbeagentur oder der Marketingabteilung eines Unternehmens: Grundsätzlich kann man sagen, dass Fantasie, Vorstellungskraft und Kreativität wichtige Voraussetzungen sind.“
Da Projekte meist mit Deadlines verbunden sind, ist das Arbeiten unter Zeitdruck – insbesondere in Agenturen – keine Seltenheit. „Zwar gibt es auch dort mal ruhige Phasen, in jedem Fall muss man aber mit einer ständig wechselnden Arbeitsauslastung zurechtkommen.“
Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren 2017 rund 171.000 Personen als Werbe- und Marketingfachleute sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Darunter fallen Tätigkeiten, für die beispielsweise eine Ausbildung als Kaufmann/frau für Marketingkommunikation, eine Weiterqualifizierung als Fachkaufmann/frau für Marketing oder ein abgeschlossenes Studium als Marketingbetriebswirt erforderlich sind. „Zwar befindet sich der Arbeitsmarkt für Werbung im Wachstum.
Der Berufseinstieg gestaltet sich aufgrund der großen Beliebtheit des Arbeitsfeldes jedoch oftmals nicht ganz einfach, denn die Konkurrenz um freie Stellen ist groß.
Bewerber sollten ein hohes Maß an Engagement, Durchhaltevermögen und Eigeninitiative mitbringen und schon während des Studiums entsprechende Kontakte knüpfen“, rät Claudia Suttner vom Team Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit.